Was wäre, wenn wir wieder füreinander da wären?

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Was wäre, wenn wir wieder füreinander da wären?
NEXT FOR ALL verbindet Menschen, Fähigkeiten, Unternehmen und Möglichkeiten – damit Hilfe dort ankommt, wo sie gerade gebraucht wird.

Es braucht manchmal erstaunlich wenig, damit aus einem völlig normalen Tag plötzlich ein Tag wird, an dem man einen anderen Menschen braucht.

Das Auto springt nicht an. Die Geldbörse ist in einer fremden Stadt verschwunden. Nach einer Trennung braucht jemand kurzfristig einen Platz zum Schlafen. Eine ältere Frau steht vor einem Problem mit ihrem Smartphone, das für einen anderen Menschen in fünf Minuten gelöst wäre. Jemand muss dringend irgendwohin und hat keine Möglichkeit, dorthin zu kommen. Eine Rechnung kommt genau in dem Monat, in dem ohnehin schon alles zusammenkommt.

Nichts davon macht einen Menschen zum „Hilfsbedürftigen“. Es macht ihn für einen Moment zu jemandem, der Hilfe gebrauchen könnte.

Und fast immer gibt es irgendwo einen anderen Menschen, für den genau diese Hilfe gar kein großes Problem wäre.

Vielleicht liegt die eigentliche Schwierigkeit deshalb gar nicht darin, dass niemand helfen könnte.

Vielleicht finden wir uns nur nicht.

Aus diesem Gedanken entsteht NEXT FOR ALL

Wir leben in einer Zeit, in der wir innerhalb von Sekunden mit Menschen auf der anderen Seite der Welt kommunizieren können. Wir können ein Auto bestellen, ein Hotel buchen, Essen liefern lassen und Geld um den Globus schicken. Unser Smartphone weiß, wo das nächste Restaurant ist, welches Hotel noch ein Zimmer frei hat und welcher Fahrer gerade in unserer Nähe unterwegs ist.

Aber wenn wir einen Menschen brauchen, der uns für zehn Minuten hilft, wird es plötzlich erstaunlich kompliziert.

Genau dort beginnt die Idee von NEXT FOR ALL.

Stell dir vor, du könntest dein Smartphone öffnen und sagen: Ich brauche gerade Hilfe. Nicht irgendwo im Internet, nicht in einer anonymen Gruppe mit Tausenden Beiträgen, sondern in einem Netzwerk von Menschen, die sich grundsätzlich dazu bereit erklärt haben, füreinander da zu sein.

Vielleicht stehst du mit einer leeren Autobatterie auf einem Parkplatz. NEXT könnte Menschen in deiner Nähe erreichen, die angegeben haben, dass sie bei solchen Dingen helfen können. Einer von ihnen bekommt eine Nachricht: Ein NEXT-Mitglied in deiner Nähe braucht Starthilfe. Kannst du helfen?

Wenn niemand kann, passiert nichts.

Wenn jemand Zeit hat, drückt er auf Ja.

Aus einem Problem wird eine Verbindung zwischen zwei Menschen.

Das ist Nachbarschaftshilfe mit den Möglichkeiten unserer Zeit. Und „Nachbarschaft“ muss dabei nicht an der eigenen Straße enden. Für jemanden, der gerade 2.000 Kilometer von zu Hause entfernt ist, kann ein fremder NEXT-Mensch für eine Stunde zum Nachbarn werden.

Geld ist nur eine von vielen Möglichkeiten zu helfen

Als wir begonnen haben, über NEXT nachzudenken, stand zunächst finanzielle Hilfe stark im Vordergrund. Ein gemeinsamer Hilfstopf, in den Menschen freiwillig etwas geben und aus dem in konkreten Situationen geholfen werden kann.

Dieser Gedanke bleibt wichtig. Aber inzwischen ist etwas Entscheidendes klar geworden:

Die vielleicht größte Ressource von NEXT sind nicht Euro. Es sind Menschen.

Ein Mensch kann eine Sprache sprechen, die ein anderer gerade braucht. Er kann einen Wasserhahn reparieren, einen Computer einrichten, jemanden zum Krankenhaus fahren oder beim Tragen eines Schranks helfen. Jemand kennt sich mit Behörden aus. Ein anderer mit Autos. Einer kennt die Stadt. Eine andere kann eine Stunde auf einen Hund aufpassen. Jemand hat Werkzeug, ein freies Auto, einen Kontakt oder einfach Zeit.

Deshalb soll NEXT eines Tages drei sehr einfache Möglichkeiten haben:

ICH KANN HELFEN.

ICH KANN GEBEN.

ICH BRAUCHE UNS.

Wer kein Geld hat, kann trotzdem unglaublich wertvoll für die Gemeinschaft sein. Vielleicht ist genau das, was du kannst, irgendwann genau das, was ein anderer Mensch braucht.

Und genauso wichtig: Wer heute helfen kann, kann morgen selbst derjenige sein, der auf diesen dritten Knopf drückt.

Wir wollen Menschen nicht bewerten

Viele Hilfssysteme beginnen mit einer Prüfung des Menschen. Wie viel verdient er? Was besitzt er? Ist seine Situation schlimm genug? Hat er vielleicht selbst einen Fehler gemacht? Hätte er vorsorgen können?

NEXT soll einen anderen Blick haben.

Wenn jemand Hilfe braucht, interessiert uns zunächst der konkrete Bedarf. Was ist passiert? Was wird gebraucht? Können Menschen aus der Gemeinschaft helfen? Ist finanzielle Hilfe nötig und ist dafür Geld vorhanden?

Wir prüfen, was gebraucht wird. Wir bewerten nicht, wer es braucht.

Denn ein Mensch muss nicht arm sein, um in eine Situation zu geraten, in der er andere braucht. Eine gestohlene Geldbörse fragt nicht nach dem Einkommen. Eine Panne interessiert sich nicht für den Kontostand. Einsamkeit, Überforderung oder ein Problem in einer fremden Stadt ebenfalls nicht.

Und finanzielle Schwierigkeiten können Menschen treffen, die ihr ganzes Leben zurechtgekommen sind.

NEXT soll deshalb keine Welt schaffen, in der es auf der einen Seite die Helfer und auf der anderen Seite die Hilfsbedürftigen gibt.

Es gibt nur Menschen.

Heute brauche ich euch. Morgen bin ich vielleicht wieder für euch da.

Der Hilfstopf gehört der Idee, nicht dem Einzelnen

Finanzielle Hilfe soll nach einem sehr einfachen Prinzip funktionieren.

Menschen können freiwillig Geld in einen gemeinsamen Hilfstopf geben. Wer gibt, kauft sich damit keinen späteren Anspruch. Es entsteht kein persönliches Guthaben und keine Versicherung.

Und wer Hilfe erhält, nimmt keinen Kredit auf.

Er schuldet NEXT nichts.

Der Gedanke ähnelt dem Kaffee, den jemand im Café doppelt bezahlt und sagt: Der zweite ist für den nächsten Menschen, der ihn gebrauchen kann. Er weiß nicht, wer ihn trinken wird. Er erwartet ihn auch nicht zurück.

So soll auch der Hilfstopf funktionieren.

Ist Geld vorhanden, kann damit geholfen werden. Ist kein Geld vorhanden, kann nichts ausgegeben werden, was nicht existiert. NEXT soll keine Versprechen verkaufen, die später jemand finanzieren muss.

Und die Gemeinschaft soll sehen können, was mit dem Hilfsgeld geschieht. Transparenz gehört für uns nicht an das Ende des Systems, sondern an seinen Anfang.

Und dann kamen die Unternehmen ins Spiel

Mit der Zeit wurde klar, dass noch eine zweite gewaltige Ressource existiert.

Unternehmen.

Ein Hotel hat heute Nacht ein Zimmer frei, das morgen keinen Wert mehr hat. Ein Restaurant kann eine Mahlzeit geben. Ein Händler hat Ware. Eine Werkstatt hat vielleicht eine Stunde Kapazität. Ein Unternehmen kann etwas, das für einen Menschen gerade enorm wichtig ist, ohne dass dafür immer zuerst Geld durch mehrere Hände fließen muss.

Aber daraus kann noch etwas anderes entstehen.

Stell dir vor, ein Produkt kostet normalerweise 100 Euro. Ein NEXT-Partner entscheidet sich, für Käufe über NEXT insgesamt 20 Prozent zur Verfügung zu stellen.

Der NEXT-Kunde bezahlt 90 Euro und spart damit 10 Euro.

Weitere 5 Euro gehen in den Hilfstopf.

Und 5 Euro erhält NEXT, um die Infrastruktur zu finanzieren, die all das überhaupt möglich macht.

Der Händler erhält 80 Euro und gewinnt dafür einen Kunden aus einer großen Gemeinschaft.

Dann passiert etwas Interessantes: Der Käufer hat gerade selbst 10 Euro gespart. Die App könnte ihn danach einfach fragen:

Du hast mit NEXT gerade 10 Euro gespart. Möchtest du etwas davon weitergeben?

Vielleicht sagt er Nein. Dann hat er 10 Euro gespart, und das ist völlig in Ordnung.

Vielleicht gibt er einen Euro.

Vielleicht drei.

Gibt er drei Euro weiter, hat er immer noch sieben Euro gespart – aber durch einen einzigen ganz normalen Einkauf sind nun acht Euro im Hilfstopf angekommen: fünf vom Unternehmen und drei vom Käufer.

Niemand musste an einer Haustür um eine Spende bitten.

Niemand musste auf Mitleid setzen.

Menschen haben einfach eingekauft.

So könnte aus ganz normalem wirtschaftlichem Leben ganz nebenbei etwas entstehen, das anderen Menschen hilft.

Die genauen Prozentsätze werden natürlich nicht bei jedem Unternehmen gleich sein. Entscheidend ist das Prinzip: Ein Geschäft kann gleichzeitig dem Kunden, der Gemeinschaft, dem Unternehmen und NEXT etwas bringen.

NEXT muss sich selbst tragen können

Wenn NEXT funktionieren soll, braucht es Server, Software, Zahlungsinfrastruktur, Entwicklung, Sicherheit, Support und irgendwann Menschen, die sich um die Fälle kümmern, die sich nicht automatisch lösen lassen.

Dieses Geld darf nicht heimlich aus dem Hilfstopf verschwinden.

Deshalb trennen wir beides.

Was Menschen freiwillig für Hilfe geben, ist Hilfsgeld.

Was NEXT für seinen Betrieb erwirtschaftet, finanziert NEXT.

Dafür soll es später unter anderem NEXT+ geben – eine freiwillige Premium-Mitgliedschaft für Menschen, die zusätzliche Vorteile nutzen und gleichzeitig die Infrastruktur mitfinanzieren möchten. Auch Einnahmen aus Partnergeschäften können dazu beitragen.

Aber die grundlegende Idee von NEXT darf nicht hinter einer Bezahlschranke verschwinden.

Menschlichkeit gibt es nicht im Abo.

NEXT+ finanziert die Infrastruktur, die Menschlichkeit möglich macht.

Was passiert, wenn daraus eine Million Menschen werden?

Diese Frage verändert den Blick auf NEXT.

Eine Million Mitglieder wären nicht einfach eine Million registrierte E-Mail-Adressen.

Es wären eine Million Menschen mit Sprachen, Berufen, Erfahrungen, Fahrzeugen, Werkzeugen, Kontakten, Fähigkeiten, freien Stunden und Ideen.

Natürlich sind nicht alle gleichzeitig verfügbar. Das müssen sie auch nicht sein.

Wenn von einer Million Menschen nur ein winziger Teil in einem bestimmten Moment helfen kann, entsteht trotzdem ein Netzwerk, das heute nicht existiert.

Die spätere App müsste deshalb nicht einfach fragen: Wer ist in der Nähe?

Sie könnte fragen: Wer passt zu diesem Problem?

Wer hat die passende Fähigkeit? Wer befindet sich in sinnvoller Entfernung? Wer hat angegeben, dass er gerade verfügbar ist? Wer möchte bei genau dieser Art von Situation helfen?

Niemand müsste auf einer öffentlichen Karte zeigen, wo er sich befindet. Niemand müsste seine Adresse für alle sichtbar machen. Erst wenn zwei Menschen zusammenfinden und beide das möchten, werden die Informationen geteilt, die für die Hilfe notwendig sind.

Das Entscheidende daran ist nicht die Technik. Solche Dinge kann Technik längst.

Das Entscheidende sind die Menschen, die sich miteinander verbinden lassen.

Vielleicht wird NEXT gerade deshalb interessant, bevor man es braucht

Ein Hilfssystem, das man nur öffnet, wenn man kein Geld mehr hat, bleibt für viele Menschen weit weg.

NEXT könnte anders sein.

Vielleicht nutzt du NEXT, weil ein Partnerunternehmen dir einen Vorteil bietet. Vielleicht hilfst du jemandem in deiner Nähe. Vielleicht findest du einen Menschen, der sich mit etwas auskennt. Vielleicht gibst du einen Euro. Vielleicht gibst du gar kein Geld und hilfst dreimal im Jahr mit dem, was du kannst.

Und vielleicht passiert jahrelang nichts, bei dem du selbst Hilfe brauchst.

Bis zu diesem einen Tag.

Dann ist NEXT nicht irgendeine Organisation, deren Telefonnummer du erst suchen musst.

Es ist das Netzwerk auf deinem Handy.

Wir sind noch nicht da

Das ist vielleicht der wichtigste Satz dieses ganzen Artikels.

Heute gibt es noch keine NEXT-App. Es gibt noch keine Million Mitglieder, kein weltweites Partnernetz und keine Infrastruktur, die all diese Möglichkeiten bereits miteinander verbindet.

Wir stehen ganz am Anfang.

Und genau deshalb wollen wir diesen Anfang sichtbar machen.

Am 14. September 2026 haben wir begonnen, die ersten Menschen zu suchen.

Nicht Investoren.

Nicht Kunden.

Menschen.

Unser erstes Ziel sind 10.000.

Menschen, die zunächst nichts kaufen müssen und nichts versprechen sollen. Menschen, die lediglich sagen:

Diese Idee gefällt mir. Ich möchte sehen, was daraus entsteht.

Auf unserer Seite „Die ersten 10.000“ veröffentlichen wir den aktuellen Stand. Wir beginnen tatsächlich bei eins. Keine Hochrechnung und keine erfundene Community, die es noch nicht gibt.

Wenn daraus 100 werden, sind es 100.

Wenn daraus 1.000 werden, sind es 1.000.

Und wenn eines Tages dort 10.000 steht, wissen wir, dass NEXT nicht mehr nur eine Idee ist, die ein paar Menschen gut finden.

Dann sind wir eine Gemeinschaft, mit der man anfangen kann, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Bis dahin bauen wir weiter. Die ersten Entwicklungsschritte sollen unter anderem durch eigene Mittel, Unterstützer und Projekte finanziert werden. Auch die Einnahmen aus meinem Buch „DU BIST GOTT – Der Gott deiner Realität“ sollen zunächst dabei helfen, NEXT aufzubauen. Wenn die notwendige Infrastruktur geschaffen ist, sollen diese Einnahmen anschließend dem Hilfstopf zugutekommen.

Wir wollen nicht erst eine perfekte Welt bauen und anschließend Menschen suchen, die darin leben möchten.

Wir machen es andersherum.

Zuerst suchen wir die Menschen.

Vielleicht bist du einer davon.

NEXT FOR ALL – Menschen helfen Menschen.